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Dr. med. dent. Amadeus Franke
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Gesundheitsnews



Zähneputzen nicht vergessen
Zähneputzen nicht vergessen

Osterholz-Scharmbeck (OHZ), den 15.06.2017: Gestern war mal wieder ein langer Abend. Viel zu spät stand man vom geselligen Beisammensein mit Freunden auf, um anschließend todmüde ins Bett zu fallen. Das schlechte Gewissen meldete sich noch kurz, uups, Zähneputzen vergessen, aber was soll schon passieren..... Eine ganze Menge, soviel vorweg.

Wenn der Schlendrian erst Einzug gehalten hat und aus dem einmaligen Vergessen ein regelmäßiges Ereignis wird, wird sich über kurz oder lang etwas tun im Zahnhalteapparat. Abgesehen davon, dass man mit vorbildlicher Mundhygiene Zahnbeläge entfernt, die Zwischenräume reinigt und somit Bakterien die Nahrung nimmt, hilft das zugesetzte Fluorid bei der Härtung des Zahnschmelzes. Gerade das Vergessen des Putzens vor der Nachtruhe wirkt sich noch stärker aus als das morgendliche. In der Nacht ist der Speichelfluss des Menschen so stark reduziert, dass sich Bakterien ganz besonders schnell ausbreiten können.

Die Folge dieser Bakterien sind Karies, Zahnfleischbluten und Parodontose. Parodontose gilt als potentieller Auslöser weiterer Krankheiten wie z.B. Diabetes oder eine Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wenn es ein einmaliger Ausrutscher bleibt, passiert natürlich so schnell nichts, aber das regelmäßige Schludern ist somit beileibe keine Lappalie. Wer nicht nur seine Zahngesundheit, sondern das Gesamtbefinden im Auge hat, sollte sich die Zeit zum täglichen Putzen also ganz bewusst nehmen.

Unser Ziel: Der zufriedene Patient
1. Jahresbericht der Zahnärztlichen Patientenberatung

Berlin, 23. Juni 2017 – Ergänzend zu der unmittelbaren Beratung in der Praxis ist die kostenfreie Zahnärztliche Patientenberatung der Kassenzahnärztlichen Vereinigungen (KZVen) und (Landes)Zahnärztekammern für Patienten eine der bundesweit wichtigsten Anlaufstellen bei allen Fragen in Sachen Zahngesundheit.

Das geht aus dem 1. Jahresbericht zur wissenschaftlichen Evaluation dieses Beratungsangebots hervor, der heute in Berlin von Kassenzahnärztlicher Bundesvereinigung (KZBV) und Bundeszahnärztekammer (BZÄK) unter fachlicher Begleitung des Instituts der Deutschen Zahnärzte (IDZ) veröffentlicht wurde. Demnach konnte in knapp 90 Prozent der Fälle das Anliegen von Patienten gelöst oder an die zuständigen Kammern oder KZVen für die abschließende Bearbeitung vermittelt werden. Insgesamt wurden im Berichtsjahr 2016 fast 24.000 Beratungen geleistet.

Dr. Wolfgang Eßer, Vorsitzender des Vorstandes der KZBV: „Unser Ziel ist immer der zufriedene Patient – in jedem einzelnen Fall! Deshalb wird die zahnärztliche Beratung auch so gut angenommen und geschätzt. Wichtiger Faktor für die ausgezeichnete Mundgesundheit ist nicht zuletzt die Eigenverantwortung der Patienten und ihre Mitsprache bei Therapieentscheidungen. Unsere Beratung stärkt die Patientensouveränität und löst Anliegen aktiv und häufig abschließend, statt bloßer Kummerkasten für unerwünschte Ereignisse zu sein. Kein anderes Beratungsangebot vermag es so gut, Behandler und Patient zeitnah zusammenzubringen und zwischen den Beteiligten lösungsorientiert zu vermitteln. Die erhebliche Zahl geklärter Fälle, in denen zufriedenstellend informiert wurde, bestätigt uns in dem Anspruch, bei allen Versorgungsfragen direkt nach dem Zahnarzt der beste Ansprechpartner zu sein.“

Prof. Dr. Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der BZÄK: „Zahnärzte leisten täglich bei der Aufklärung von Patienten eine wichtige Arbeit. Dass es bei Millionen von Behandlungen im Jahr und dem komplexen Versorgungssystem auch zu Nachfragen oder Beschwerden kommt, lässt sich leider nicht völlig vermeiden. Die Zahnärztlichen Beratungsstellen bieten den Patienten in ganz Deutschland eine wichtige Möglichkeit, ihre individuellen Anliegen zu klären. In den Beratungsstellen nehmen wir jeden Patienten und sein Anliegen ernst und arbeiten an einer sachgerechten Lösung. Unser Ziel ist es, die zahnärztliche Versorgung so patientenfreundlich wie möglich zu gestalten.“

Prof. Dr. Rainer Jordan, Wissenschaftlicher Direktor des IDZ: „Diese Auswertung liefert wichtige Hinweise auf weitere Handlungsfelder in der Versorgung. Sie erlaubt aus wissenschaftlicher Sicht aber vor allem, das Beratungsgeschehen der zahnärztliche Selbstverwaltung im Sinne eines lernenden Systems konsequent weiterzuentwickeln.“

Neben 24.000 Beratungskontakten wurden fast 2.000 Eingaben, Anliegen, Fragen und auch Beschwerden bei zahnärztlichen Behandlungen bearbeitet. Neben individueller Beratung durch Zahnärztinnen und Zahnärzte halten die Beratungsstellen ein vielfältiges und bewährtes Informationsangebot vor.

Der 1. Evaluationsbericht zeigt:

  • dass die Zahnärztliche Patientenberatung sich als Interessenvertreter der Patienten versteht,
  • dass angesichts des immensen Behandlungsaufkommens - 93 Millionen Fälle allein im Bereich allgemeine, konservierende und chirurgische Behandlungen, insgesamt 114 Millionen Behandlungen in allen zahnärztlichen Leistungsbereichen im Jahr 2016 – der Anteil der bei der Zahnärztlichen Beratung registrierten Beschwerden mit 1471 Fällen relativ gering ist,
  • dass jede Anfrage ernst genommen wird und sich die Zahnärztliche Beratung in rund 90 Prozent der Vorgänge um das Anliegen kümmert und meistens auch einer Lösung zuführt,
  • dass die Zahnärztliche Beratung durch die erstmals vorliegende Evaluation künftig noch patientenorientierter arbeiten kann und die Beratungsleistung zusätzliches Optimierungspotential bietet.
Die Ergebnisse der Zahnärztlichen Patientenberatung werden seit dem Jahr 2016 nach einheitlichen Kriterien erfasst und wissenschaftlich ausgewertet. Dadurch kann das Serviceangebot kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert werden. Patienten und Versicherte werden mit ihrem Bedarf an Beratung und Information optimal unterstützt.Hintergrund: Die Zahnärztliche Patientenberatung Die bundesweit etablierten Beratungsstellen von KZVen und Kammern geben bereits seit vielen Jahren persönlich, postalisch, telefonisch und per E-Mail Auskunft zu Behandlungsmethoden, Therapiealternativen sowie zu Risiken bei bestimmten Eingriffen. Sie beantworten Fragen zur Kostenübernahme durch gesetzliche Krankenkassen und zu Privatrechnungen. Darüber hinaus ist die Zahnärztliche Beratung Anlaufstelle bei allen Anliegen im Zusammenhang mit Behandlungen in der Praxis. Gutachter- und Schlichtungsstellen leisten wertvolle Beiträge für die konstruktive Vermittlung zwischen Zahnärzten und Patienten. In der vertragszahnärztlichen Versorgung trägt das Gutachterwesen maßgeblich zur Klärung offener Behandlungsfragen bei.

Im zahnärztlichen Beratungsnetzwerk arbeiten Zahnärzte und Mitarbeiter der Verwaltung frei von Weisungen Dritter und frei von wirtschaftlichen Interessen. Patienten können sich schon im Vorfeld einer Behandlung über die am besten geeignete Versorgung informieren, etwa durch das Zweitmeinungsmodell bei einer geplanten Zahnersatz-Behandlung. Die kostenfreie Beratung ist fachlich und sozial kompetent, verständlich und transparent.

Weitere Informationen wie Kontaktdaten der Zahnärztlichen Beratungsstellen im gesamten Bundesgebiet können unter www.patientenberatung-der-zahnaerzte.de sowie auf den Websites von KZBV und BZÄK abgerufen werden. Auch der 1. Jahresbericht der Zahnärztlichen Patientenberatung ist dort zum Download verfügbar. Druckexemplare können unter presse@kzbv.de oder presse@bzaek.de angefordert werden.

Wenn die Vollprothese nicht richtig sitzt
Ursache: Mangelnder Speichelfluss

Das Kuratorium perfekter Zahnersatz (KpZ) weist darauf hin: Mundspeichel ist mitverantwortlich für den sicheren Sitz einer Vollprothese im Mund. Findet die Vollprothese keinen festen Halt im Mund, kann dies unter Umständen auf einen mangelnden Speichelfluss zurückgeführt werden.

Eine technisch einwandfrei hergestellte Vollprothese sitzt bei optimalen Voraussetzungen fest im Mund des Patienten. Da keine Zähne mehr für eine Verankerung der Prothese (z. B. durch Klammern) vorhanden sind, muss der Prothesenhalt über andere Faktoren erzielt werden. Zu einem großen Teil erfolgt der Halt einer Vollprothese über die Haftung (Adhäsion) zwischen Schleimhaut und gut passender Prothesenbasis. Dazu ist eine ausreichende Menge an Speichel notwendig.

Mundtrockenheit Ist der Speichelfluss gestört, wird der Halt der Prothese beeinflusst. Gerade ältere Menschen leiden oft an einer sogenannten Xerostomie (Mundtrockenheit). Auslöser können zum Beispiel die Einnahme bestimmter Medikamente, eine verstärkte Mundatmung, eine Strahlentherapie oder eine Fehlfunktion der Speicheldrüsen sein. Ist die Passung der Prothese dadurch gestört, können bis zum Zahnarztbesuch z. B. Haftcremes verwendet werden. Dies ersetzt allerdings nicht den Zahnarztbesuch. Eine dauerhafte Anwendung von Haftmitteln kann nicht empfohlen werden.

Fester Halt durch Saugeffekt Grundsätzlich gestaltet der Zahntechniker die Prothese so, dass ein Saugeffekt zwischen Prothesenbasis und Mundschleimhaut den festen Halt des Zahnersatzes sichert. Hierfür werden Prothesenrand und Prothesenbasis exakt der vom Zahnarzt abgeformten Situation angepasst. Im Mund bildet sich im Zusammenspiel mit dem Speichel eine Art Vakuum. Dieses sorgt dafür, dass sich die Prothese nicht ungewollt löst. Bei einer lockeren Vollprothese wird der Zahnarzt daher zunächst eine Unterfütterungsabformung nehmen und diese an das Labor übergeben. Die Prothesenbasis wird vom Zahntechniker wieder an die Mundsituation angepasst. Der mangelhafte Halt lässt sich dadurch vielfach beheben.
Der mangelnde Speichelfluss bzw. die Mundtrockenheit sollten klinisch abgeklärt werden. Manchmal helfen bereits zuckerfreie Lutschpastillen oder Kaugummis. Und es gilt: Eine ausreichende Zufuhr an Flüssigkeit. Tipp: Haben Sie immer eine kleine Flasche Wasser bei sich und trinken Sie jede halbe Stunden einen kleinen Schluck!

20.07.2017 DGA | Quelle: Kuratorium perfekter Zahnersatz e.V.